Snobefit - Foto: Markus Mansi

ANGESCHUBST

Er nimmt’s persönlich. Und der Name ist Programm. Mit „Snobefit“ geht Personal Trainer Matthias Snobe den direkten Weg, wenn es um die individuellen und gesundheitlichen Bedürfnisse seiner Kunden geht. Viele brauchen für ein neues Lebensgefühl nur einen Schubser. Den gibt Snobe jetzt auch mit dem neuen Fitnesstrend: Boxen.

VON PATRICK KOVACS-MERLINI


„Viele brauchen nur einen Schubser. Aber dafür bin ich da.“

MATTHIAS SNOBE

Adriana Lima steigt in den Ring und viele Top-­models tun es ihr gleich. Die Brasilianerin trainiert aber nicht für das Technische K. O., sondern für eine gleichmäßige Muskulatur, von den Beinen bis zu den Schultern. „Vor allem Frauen haben beim herkömmlichen Krafttraining die Befürchtung, dass die Oberkörpermuskulatur extrem ausgeprägt wird. Beim Boxtraining erfolgt die Muskelbildung gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt. Schnellkraft und Koordination mit Kombination von Ausdauer und Beweglichkeit fordern und fördern Herz-Kreislauf perfekt“, weiß der diplomierte Personal Trainer Matthias Snobe, der den neuen Fitnesstrend aufgegriffen hat und sich in München zum Boxtrainer ausbilden ließ. Das einstündige Training ist in Blöcke aufgebaut, formt jede Muskulatur und bringt bei Beachtung gewisser Kriterien zeitnah erste sichtbare Erfolge. In Amerika gibt es zudem den Trend, der sich auch in Europa immer mehr verbreitet und sich White Collar Boxing nennt. Das als „Managerboxen“ bekannte Boxen für Führungskräfte hat den positiven Vorteil der Burnout-Prävention, da Boxen auch die Sinne schärft.

Das Boxtraining ist nur ein Element aus dem Angebot von „Snobefit“ (www.snobefit.at), das Fitness und Gesundheit in Büros als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung nach Hause oder in die Natur bringt. Snobe bietet etwa mit Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) ein Training, das im Leistungssport schon seit Jahren angewendet wird, die tiefer liegende Rückenmuskulatur stärkt und gelenkschonend, ohne Zusatzgewichte, abläuft. Functional Training, Pilates, Yoga, Stabilitätstraining sowie mehrdimensionales Koordinationstraining sind ebenso im Repertoire, das Snobe in Zukunft in einem eigenen Studio räumlich vereinen will. „Das Angebot soll auf ein funktionelles Training für den Alltag abgestimmt sein, bei dem Kunden auch die Kompetenz der Sport-­physiologie und Diätologie bekommen“, so Snobe. Denn zum kompletten Erfolg gehört vor allem die Ernährung: „Es ist wenig effektiv, wenn trainiert wird, aber am Abend Brot und Spaghetti auf den Tisch kommen.“ Die Proteine (Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte) sollten den Speiseplan bestimmen, komplexe Kohlehydrate wie Bohnen, Kircherbsen oder Linsen nicht fehlen. Die Kombination aus Ernährung und Training sorgt laut Snobe dafür, „die Gesundheit zu erhalten und nicht erst zu warten, bis sie wiederhergestellt werden muss. Viele brauchen nur einen Schubser. Aber dafür bin ich da.“


Snobefit - Foto: Markus Mansi