Katharina Psenner: KÖRPERKUNST - spannender Kontrast aus Eleganz,  Stein und Staub
Katharina Psenner: KÖRPERKUNST - spannender Kontrast aus Eleganz, Stein und Staub

von Yvonne Hölzl

BILDERGESCHICHTEN

Wenn das Schöne in unkonventionellen Kompositionen zu finden ist und die Mischung aus unterschiedlichen Inspirationen wie Musik, Menschen und Natur zu einzigartigen Bildern wird, dann ist wohl die Grazer Fotokünstlerin Katharina Psenner am Werk. Sie erzählt Geschichten mittels Fotografie und rückt Frauen-Charaktere ins rechte Licht.

Katharina Psenner: Eventfotografie als Profession - der Grazer Tuntenball 2017
Katharina Psenner: Eventfotografie als Profession - der Grazer Tuntenball 2017

Von Judenburg nach Graz, der Kunst zuliebe. Damals war es die Musik. Katharina Psenner spielte Violine und vollendete die Goldabschlussprüfung der Musikschule mit Auszeichnung. Doch diese Form der Kunst sollte sie nicht in Graz verweilen lassen. Es war letztendlich die Liebe, schönen Momenten Dauer zu gewähren, um einzigartige Geschichten zu erzählen. Für immer. Als feminine Portraitfotografin, wie sie sich selbst bezeichnet, findet sie die Faszination aus Vollkommenheit und Unergründlichkeit in Menschen und Tieren – so wie es für sie der griechische Buchstabe und die Kreiszahl „Pi“ tut. Und diese ziert daher als markantes Merkmal ihres Stils auch das Logo von „Psenner Images“.

Als Eventfotografin mit Hang zur Portraitfotografie zeigte Psenner ihre künstlerische Fusion aus Kontrasten bei der diesjährigen Wander- und Freilichtausstellung „Menschenbilder“ in der Mutmetropole, eine Stadt, die für sie stets die perfekte Ambivalenz aus Fortschritt und Beständigkeit, Kultur und Moderne, Heimat und Weltoffenheit sei. Genauso wie ihre Bilder. „Graz bietet mir die Möglichkeit, mich in meinem Leben, meiner Kunst und meiner individuellen Überzeugung frei entwickeln zu können“, so die Fotografin. Dabei begebe sie sich niemals in die Situation, Fotografie zu erschaffen, von der sie nicht vollständig überzeugt sei.

„Shoot pictures not animals“
Für die Wahl-Grazerin ginge es hauptsächlich um die Möglichkeit, Statements frei auszuleben. Das kann Fotografie. Ein ihr Wichtiges: „Shoot pictures not animals“, das die Liebe zu Tieren und Natur aufzeigen soll und in Zukunft verstärkt in ihren Bildern zu finden sein wird. Ein Herzensprojekt. Weitere sind ausgefallene Persönlichkeiten, die ihre Geschichte durch die starke Präsenz mittragen sowie Babybauch- und Hochzeitsfotografie. „Ich will bei all meinen Bildern das Interessante in der Kompostion finden, Geschichten erzählen und zusammen bringen, was vielleicht nicht immer zusammen gehört“, erklärt Psenner ihren Stil. Was den „goldenen Moment“ in der Fotografie ausmacht? „Wenn sich dem Betrachter eine Geschichte offenbart“, ist sich die Fotokünstlerin sicher. „Fotos sollen immer zur individuellen Interpretation einladen“. Und ja, das tun ihre Bilder auch!

 

www.psenner-images.at